Ich setze meine Gesprächsbeiträge zum Thema Allversöhnung fort und kehre zurück auf das Terrain, das ich in der ersten Folge zunächst nur sondiert habe: Folgt aus der Liebe Gottes zwingend, dass am Ende alle ohne Ausnahme in den Himmel kommen? Und wie gehen wir mit widersprüchlichen biblischen Aussagen um, die teils davon sprechen, dass die Erlösung alle Menschen einschließt, teils aber auch für einen Teil der Menschen eine ewige Strafe ankündigen? Ich habe bereits dargestellt, wie Allversöhner diese Fragen beantworten, also Christen, die glauben, dass am Ende alle in den Himmel kommen. Diese Antworten überzeugen mich und andere nicht restlos. Aber ebenso finde ich die Antworten, die ich von Vertretern der traditionellen Höllenlehre höre, unbefriedigend. Deshalb beginne ich mit der neuen Folge von Hasophonie, eine alternative Sichtweise zur Diskussion zu stellen, zunächst mit Aussagen, die ich bei Paulus im Römerbrief finde.
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