Wie viel Leerstand hat die Hölle? Teil 13: Die Sünde gegen den Heiligen Geist

In den letzten Folgen meines Podcasts ging es darum, dass der Leerstand der Hölle sich sukzessive vergrößert, indem ihr eine Gruppe nach der anderen abhanden kommt: Dazu gehören die Glaubenden, die Kinder, die Armen, die Barmherzigen und Menschen, die in einer engen, meist familiären Beziehung zu den Glaubenden stehen. Sie alle stehen laut dem Zeugnis der Bibel in einer direkten oder indirekten Beziehung zu Jesus Christus, durch die sie an seiner Erlösung Anteil bekommen können. Damit hat bereits die große Mehrheit der Menschen mit der Hölle nichts zu schaffen. Gleichzeitig sehen wir, wie groß die Retterliebe von Jesus ist. Er ist nicht damit zufrieden, diejenigen in seine Welt aufzunehmen, die sich zu ihm bekehren und an ihn glauben, sondern er sucht auch bei allen anderen nach einer Möglichkeit, sich mit ihnen zu verbinden.
Da stellt sich dann doch die Frage: Gelangen wir auf diesem Weg nicht am Ende zur Allversöhnung? Stehen nicht auch die übrigen in einer irgendwie gearteten Beziehung zu Jesus, allein dadurch, dass er für alle gestorben ist? Doch hier stoßen wir an eine Grenze, die Jesus selbst gesetzt hat. Von einer Gruppe von Menschen sagt er explizit, dass er für sie nichts tun kann. Es geht um Menschen, die sich der sogenannten „Sünde gegen den Heiligen Geist“ schuldig gemacht haben (Matthäus 12,31-32; Markus 3,28-30). Jesus erklärt: Trotz der großen Vergebungsbereitschaft Gottes gibt es Menschen, bei denen seine Vergebung nicht ankommt, weil sie auf eine Weise gesündigt haben, infolge derer ihre Sünde unwiderruflich an ihnen haftet.

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